Ausführliche Erklärungen zu Potenzproblemen
Was ist Erektile Dysfunktion?
Der Begriff erektile Dysfunktion beschreibt eine anhaltende oder immer wiederkehrende Unfähigkeit, eine für den Beischlaf ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten. Um eine Erektion auszulösen, müssen Impulsgebende Nerven, Muskeln und Blutzufuhr aufeinander abgestimmt funktionieren. Nur wenn sich die Schwellkörper im Penis ausreichend mit Blut füllen können, wird eine Gliedsteife erreicht. Durch zahlreiche körperliche Faktoren kann dieses Erektionssystem gestört werden.
Die Libido ist dabei in der Regel erhalten, die Hormonwerte im Blut sind meistens normal. Erektionsstörungen können sich in jedem Alter manifestieren. Bei Untersuchungen geben etwa die Hälfte aller 40-70-jährigen Männer Potenzstörungen an. Dabei nimmt die Erkrankungshäufigkeit mit steigendem Alter zu. Insgesamt handelt es sich um ein häufiges Problem des alternden Mannes mit bis zu sechs Millionen Männern allein in Deutschland. Neuren Untersuchungsergebnissen zufolge leiden jedoch nur 8-10% der Betroffenen unter ihrer Potenzstörung und nur jeder zweite will eine ärztliche Untersuchung und Therapie. Dabei ist der Urologe zu Recht der zuerst konsultierte Spezialist. Er hat zu beurteilen, ob eine organische Ursache vorliegt oder ob sich eine psychische Konfliktsituation in der Sexualsphäre auswirkt und eine entsprechende Behandlung notwendig wird. Wichtig ist, dass Erektionsstörungen nicht nur eine Einschränkung der Lebensqualität darstellen, sondern oft anderen Gefäßerkrankungen, zum Beispiel der koronaren Herzerkrankung, um Jahre vorausgehen.

